In den letzten 3 Wochen ist einiges geschehen….

…ein Kind im Kornfeld sein
…Waldexpedition
…Tee kaufen
…ernten
…Älter werden
…Willkommen heißen& und Abschied nehmen
…den Wochenmarkt besuchen
…Häuslich werden
…Buchstaben drucken
…Schaumspaß
…Verbunden sein
…Leckermäulchen
…Erdbären, Himbären, Johannisbären, Blaubären fangen
…wachsen& gedeihen
…Karotten hobeln
…etwas ins Rollen bringen

 

Die Schatzsuche

Ein Junge brachte seine Schatzkarte auf den Naturspielraum mit. Es wurde gesucht, gegraben, spekuliert, ausgedacht, nachgeforscht, überlegt… Doch leider war die Suche nach dem Schatz an diesem Tag vergeblich. Am darauf folgenden Tag, wurde eine Flaschenpost in Nähe des Sandkastens gefunden. Eine alte, zerknitterte Schatzkarte befand sich darin…

Also ging die Schatzsuche von vorne los…

Aber nun seht selbst

Unsere Villawoche in Worten und Bildern

Sandeln
barfuß sein
Wildkräuter jäten
Eisdiele spielen
Wasserpumpenfreude
Hämmern
Sägen
Konstruieren
Bienen begrüßen
Socken suchen
Kiwisalat schnippeln
Rasen mähen
Wasserschlacht
Körperbemalung

Wir hoffen, Ihr hattet auch eine tolle, sonnige Woche und wünschen euch ein wunderbares Wochenende! Eure Erziehers.

Hallo Ihr Lieben neuen Villa Kinderbuntler

Am Sonntag, den 25. September feiern wir unser Apfelkern und Feuerschmaus im Naturspielraum.

Wir feiern das neue Kindergartenjahr und wir feiern euch, unsere zukünftigen Kinder und Familien.

Bitte merkt euch das Datum schon einmal vor, eine Einladung folgt im September.

Wir freuen uns auf euch alle und wünschen euch nun eine schöne sommerliche Zeit und grüßen euch villakinderbuntlich…

Eure zukünftigen Erziehers

Britta, Franzi, Franck, Nadia, Alex, Melli, Simo, Steffen, Serife, Magda und Veronika

Die „Gelben“ zelteten in einem wunderschönen Garten am Rande von Ludwigsburg.

Das war ein Abenteuer: Zelte aufbauen, austüfteln wer wo mit wem im Zelt schläft, Feuer machen, Experimente mit Wachs und Sand, Fußball spielen, leckeres Essen, gute Stimmung, Nachtwanderung durch die mit Kerzen beleuchtete Seeschlossallee, Abendliedersingen auf der dunklen Wiese und zum krönenden Abschluss konnten wir direkt vom Garten das Musikfeuerwerk vom Monrepos bestaunen.

Die Nacht war kurz, so manches Kind brauchte am Sonntag einen langen Mittagschlaf aber es war ein Erlebniss, was die ganze Gruppe zusammengeschweißt hat.

Danke an Elisabeth für Fotos und den Artikel

Bienen für die Villa… und eine Villa für die Bienen!

unsere Villa hat neue Mitbewohner!
Na ja, fast.
Genauer gesagt zog am Freitag ein ganzes Volk in die Villa ein, ein Bienenvolk nämlich. Und das hat sogar sein eigenes Haus mitgebracht, genauer gesagt, seine Kugel.
Aber der Reihe nach…

Wie Ihr Euch vielleicht erinnert, haben wir Ende letzten Jahres bei einem Wettbewerb der Volksbank Ludwigsburg ein Preisgeld in Höhe von 500,- Euro gewonnen. Davon haben wir eine sogenannte Bienenkugel angeschafft, eine besondere Art hölzerner Bienenwohnung.
Mit dieser Bienenkugel gelingt uns ein noch besserer Einblick in das Bienenvolk, da man aus der Kugel keine einzelnen Wabenrahmen mehr herausziehen muss, um die Bienen betrachten zu können. Stattdessen hat die Kugel einen stabilen, klappbaren Deckel, der, wenn man ihn öffnet, den Blick auf die gesamte Oberseite aller kreisförmigen Rahmen freigibt. Man kann also das gesamte Bienenvolk auf einen Blick betrachten und auch längere Zeit in Ruhe beobachten. Diese Kugel haben wir am Freitag zusammen mit Florian im Garten der Villa Kinderbunt aufgestellt. Das war sehr aufregend für uns alle!
Wir haben lange überlegt, welche Stelle im Garten sich am besten eignet und schließlich das kleine Plateau neben der Steinwerkstatt ausgewählt. Am Mittwoch und Donnerstag haben wir den Platz bereits vorbereitet. Wir haben den Rasen gemäht, Steine umgelegt, haben einen Ast, der im Weg war, gemeinsam abgesägt und Lavendel gepflanzt.

Dann war es soweit: Am Vormittag kam Florian und brachte in einer kleinen Kiste den Bienenschwarm mit, der in unsere Kugel einziehen sollte. Eingefangen hatte er ihn einige Tage zuvor mitten in der Ludwigsburger Innenstadt.
Wie sollten die Bienen aber nun in die Kugel kommen? Fliegen? Woher sollten sie wissen, wo ihr neues Zuhause ist?
Florian und Alex umwickelten ein kleines Surfbrett mit einem weissen Tuch und stellten es wie eine Rampe vor dem Eingang der Kugel auf. Dann wurden die Bienen mit ein paar kräftigen Schlägen aus der Schwarmkiste auf das Tuch geschüttelt. Ein großer, brauner Bienenhaufen lag nun da, der summte, knisterte und wuselte… Ein paar Bienen stiegen in die Luft und schwirrten in großen Kreisen herum. Dann setzten sich die Bienen auf einmal, wie auf ein Zauberwort hin, in Bewegung. Sie begannen, die Rampe hinaufzulaufen, genau auf den Eingang der Kugel zu. Ein paar prüften das Eingangsloch und- schwupps zogen die ersten hinein. Manche blieben auch neben dem Eingang sitzen, als warteten sie erst mal ab. Florian erklärte, dass die Bienen vom weissen Tuch und der Helligkeit möglichst schnell in die Dunkelheit der Bienenkugel wandern, weil es dort für sie angenehmer ist. In der Kugel selbst warteten die kreisförmigen Rahmen auf die Bienen, die Alex vorher mit Honig bestrichen hatte, als erstes Begrüßungsessen.

In den kommenden Tagen werden wir nun -hoffentlich- beobachten können, wie „unsere“ Bienen anfangen, Waben zu bauen und Nektar und Pollen einzutragen.
Ihr seid herzlich eingeladen, unserer Bienenkugel im Garten einen Besuch abzustatten.

Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf unseren ersten Bienensommer in der Villa!

Biene sein

Heute hatten wir einen wirklich summenden Tag!
Am Morgen kam ein Kind mit einem wunderschön gelb leuchtenden Pullover in den Kindergarten. Gelb, wie eine Biene, fanden wir – fehlten nur noch die Streifen!
Zum Glück fanden wir schwarzes Klebeband im Atelier und ruckzuck waren Streifen da.
Aber das reichte uns noch nicht- Flügel mussten her!
Kurz schauten wir noch einmal in einem unserer Bücher nach, wie die Bienenflügel geformt sind. Auf Pappe aufgemalt, war es kein Problem, Flügel auszuschneiden. Sah schon ziemlich gut aus. Mittlerweile waren auch mehr Kinder im Atelier, die mit Ideen weiterhalfen und Fragen stellten:

„Warum willst Du eine Biene sein?“
„Ist es schön, eine Biene zu sein?
„Keine Ahnung, ich konnte noch keine Biene fragen, wie es ist…“
„Auf die Flügel gehören noch Adern!“ (gemeint waren die Rippen und Stege, die die Kinder von den Makroaufnahmen her kennen)
„Was ist mit dem Stachel?“

Auch den konnte das Kind auf Pappe malen, mit einem geschickten Knick versehen und wir klebten ihn auf.

Fertig war das Bienenkind. Aber eine Biene, so ganz alleine?
Nicht bei uns!
Schon wollte ein zweites Kind wissen, wie es ist, Biene zu sein. Zwar fehlte ihm der gelbe Pullover, aber wir improvisierten mit einem Stück Stoff. Als uns dieser später (bei Biene Nummer 9 etwa) ausging, räuberten wir die gelben Papiervorräte…

Die Kinder schnitten, malten, klebten, fragten,… Sie arbeiteten konzentriert und geduldig und waren voller Fantasie und Ideen, als es darum ging, wo die Bienen nun Nektar und Pollen finden könnten… Mit einem Seil teilten sie später im Garten ihren Bienenstock ab. „Pollensäckchen“ banden sie sich selbst mit gelbem Malerkrepp um- es war toll! Der Kindergarten summte und brummte und überall in der Villa flogen Bienen herum.

Manche haben wir am späten Nachmittag noch in der Weststadt fliegen sehen.
Eine soll es sogar bis in die Innenstadt zur Eisdiele geschafft haben…